Abhängig von der Witterung und den Öffnungszeiten der Labestationen können sich die Datumsangaben ändern. Kurzfristige Änderungen werden per E-Mail oder SMS bekanntgegeben.
Die Wanderungen werden nicht geführt, die Teilnahme erfolgt eigenverantwortlich. Jede/r Teilnehmer/in muss seine/ihre Fähigkeiten, seine/ihre körperliche Eignung und eventuelle Gefahrenlagen selbst einschätzen können. Die Beschreibung der Touren erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen, jedoch ohne Gewähr.
Jahresprogramm 2026:
Status: erprobt, Code NOE523
An der südlichen Grenze Niederösterreichs zur Steiermark liegt die Gemeinde Semmering mit dem gleichnamigen Passübergang. Seit 1854 führt die Semmeringbahn, heute UNESCO-Welterbe, durch den Ort. Früher brachte sie vor allem das elegante Publikum aus Wien zur Sommerfrische, einige herrschaftliche Villen und mondäne Hotels sind Zeugen aus dieser Zeit. Unsere Wanderung bringt uns auf einen eher wenig bekannten Gipfel in der Semmeringregion, den Roten Berg. Am Beginn geht es vom Bahnhof Semmering gleich steil hinauf zur Hochstraße, aber dann wird es gemütlich. Die Liechtensteinstraße – ein schöner Forstweg mit nur geringen Steigungen - führt an den Hängen des Pinkenkogel und der Ochnerhöhe entlang, bis ein schmaler Steig abzweigt, der zum aussichtsreichen Gipfelfelsen mit Rastbankerl leitet. Der Abstieg in die Kalte Rinne ist ein Stück lang recht steil, hier ist Vorsicht geboten. Doch bald geht es einfacher weiter und auf Forststraßen gelangt man ins Tal der Kalten Rinne.
Anreise: Wien Hbf 08:28 RJ754, Wien Meidling 08:31, Semmering an 09:39
Treffpunkt: 09:39 Bf. Semmering
Entfernung: 10,5 km - Aufstieg: 400 m - Abstieg: 500 m
Route: Semmering – Hochstraße – Liechtensteinstraße - Roter Berg – Kalte Rinne - Breitenstein
Labestation unterwegs: Blunzenwirt, Semmeringstraße 30, Breitenstein, Tel. 02664 8164, Montag, Dienstag, Mittwoch Ruhetag
Labestation am Ende: keine
Heimreise: ab Bf. Breitenstein, Richtung Payerbach-R. 15:33, 17:33 oder Richtung Mürzzuschlag 14:24, 16:24 (mit RJ-Anschluss Richtung Wien)
Schwierigkeiten: steiler Abstieg
Status: in Planung, Code OOE018
Die Stillensteinklamm liegt auf einer Seehöhe zwischen 230 m (Gießenbachmühle) und 405 m (Aumühle) und hat eine Länge von nicht ganz fünf Kilometern. Der Gießenbach ist auf Grund seines Verlaufs durch die Stillensteinklamm landschaftlich eines der interessantesten Gewässer in der Raumeinheit Donauschlucht und Nebentäler. Die Natürlichkeit seines Wasserregimes ist durch eine Ausleitungsstrecke für ein Kleinkraftwerk kurz vor der Mündung in die Donau beeinträchtigt. An manchen Stellen fließt der Gießenbach durch ein unterirdisches Höhlensystem. Eine der Höhlen ist bis zu acht Meter hoch, mehr als einhundert Meter begehbar und hat zwei Eingänge. Die Stillensteinklamm verdankt ihr den Namen, weil der Gießenbach im Untergrund verschwindet und dadurch still ist. Die Höhle darf bei drohendem Gewitter und Regen sowie während der Regulierungsmaßnahmen des oberhalb der Höhle befindlichen Kraftwerks nicht betreten werden.
Anreise: Wien Hbf 07:57, Wien Meidling 08:04 IC544, Amstetten 08:54/09:20 Bus 380 Richtung Waldhausen bis Grein Gießenbachbrücke, an 09:52
Treffpunkt: 09:52 Bus-Hst. Grein Gießenbachbrücke
Entfernung: 9 km
Aufstieg: 270 m
Abstieg: 270 m
Route: Gießenbachbrücke – Gießenbachmühle – Stillensteinklamm – Aumühle - Klammleiten - Rammesböcktal - Grein/Donau
Labestation unterwegs: Gasthaus Aumühle, Panholz 17, Grein, Tel. 07268 8130, Ruhetage erfragen oder Homepage
Labestation am Ende: Gasthaus Schinakl, Donaulände 5, Tel. 07268/7993, kein Ruhetag
Heimreise: Bus-Hst. Grein Schiffsstation, 16:37, 17:47 nach Bf. Amstetten oder 15:03, 16:03 Zug nach Bf. St. Valentin
Schwierigkeiten: keine
Status: erprobt, Code NOE437
In Gutenstein endet die 1885 eröffnete Gutensteinerbahn (auch als Piestingtalbahn bezeichnet), sie verbindet die Gemeinden des Piestingtals mit Wiener Neustadt. Gebaut wurde die Bahnlinie ursprünglich von den Niederösterreichischen Südwestbahnen, die auch die Leobersdorfer Bahn errichtete und betrieb. Der namensgebende Endpunkt der Linie ist der Bf. Gutenstein, dort beginnt auch unsere Wanderung. Edelsteine wird man keine am Weg finden. Der Kleine und der Große Edelstein sind Aussichtsfelsen hoch über dem Tal. Der Aufstieg ist steil und anstrengend, unterhalb des Kleinen Edelstein auch kurz einmal ausgesetzt, aber nicht wirklich schwierig. Der Tiefblick auf den Ortsteil Vorderbruck mit dem Bahnhof und auf die umliegenden Berge ist großartig. Das letzte Stück der Wanderung führt auf dem Taborweg. Unter Tabor wurde im Allgemeinen eine spätmittelalterliche Wehranlage verstanden, die häufig um Kirchen errichtet wurde.
Anreise: Wien Hbf 07:53, Wien Meidling 08:04 CJx9, Wr. Neustadt 08:28/08:33 R97, Gutenstein an 09:27
Treffpunkt: Bf. Gutenstein
Entfernung: 9 km zur Bus-Hst. weitere 2 km zum Bahnhof
Aufstieg: 650 m
Abstieg: 650 m
Route: Gutenstein-Vorderbruck – Kleiner Edelstein – Großer Edelstein – Edelsteinweg – Taborweg - Am Tabor - Gutenstein
Labestation unterwegs: keine
Labestation am Ende: Restaurant Kegelbahn, Markt 100, Gutenstein, Tel. 0644 5511001
Heimreise: Bus zum Bahnhof Gutenstein ab 14:18 oder 16:17 (oder Fußweg), Zug ab Bf. Gutenstein im Halb-Stunden-Takt zur Minute :33 oder :54
Schwierigkeiten: Trittsicherheit und auf einem kurzen Stück Schwindelfreiheit erforderlich, steiler An- und Abstieg
Freitag, 11. September 2026: Mönichkirchner Koglweg (Wechselgebiet)
Status: erprobt, Code NOE405c
Um 1130 errichteten die Johanniter am Hartberg zur Betreuung von Pilgern ein Hospital, das dem Erzbistum Salzburg unterstand. Seit dem 12. Jahrhundert ist Mönichkirchen mit diesem Namen belegt, der sich auf die hier angesiedelten Mönche bezog. Im späteren Mittelalter entwickelte sich der Ort zu einem der ältesten Marien-Wallfahrtsorte Österreichs. Ansonsten herrschte bäuerliches Leben in gruppierten Höfen.Der 1289 m hohe Kogl trennt das Marienseer Tal von Mönichkirchen. Der Gipfel selbst ist unscheinbar und ohne Aussicht, deshalb wandern wir nicht hinauf, sondern drumherum. Von den wenigen freien Flächen hat man eine hervorragende Weitsicht Richtung Süden zu den vielen Hügeln der Buckligen Welt und Richtung Norden ins Marienseer Tal und zum Hochwechsel. Da wir für den Aufstieg den Sessellift nutzen, wird die Mönichkirchner Schwaig über den Rundweg angenehm erreicht. Die Terrasse des Alpengasthofs bietet einen grandiosen Ausblick. Der weitere Abstieg nach Mönichkirchen erfolgt unschwierig über die Trasse der Skipiste.
Anreise: Wien Hbf 08:24, Wien Meidling 08:31 RJ754, Wr. Neustadt 08:55/09:03 REx 92 Richtung Graz, Aspang Markt 09:30/09:37 Bus 371, Mönichkirchen Erlebnisbahn an 09:56
Treffpunkt: Bus-Hst. Mönichkirchen Erlebnisalm (Endstelle, Talstation Sonnenbahn)
Entfernung: 9 km
Aufstieg: 200 m
Abstieg: 420 m
Route: Bergstation Sonnenbahn – Kogelweg – Haidstübl – Kogelweg – Mönichkirchner Schwaig - Mönichkirchen
Labestation unterwegs:
Berggasthof Mönichkirchner Schwaig, Mönichkirchen am Wechsel, Schwaig 86, Tel.
02649 295, kein Ruhetag
Labestation am Ende: Bäckerei Dorfstetter, Mönichkirchen 83, Donnerstag
Ruhetag, Mittagspause bis 14:30
Heimreise: Bus ab Mönichkirchen Erlebnisbahn 14:00, 16:00, 18:00 oder ab Mönichkirchen Hotel Thier 5' später
Schwierigkeiten: keine
Freitag, 25. September 2026: Wilhelmsburg - Weinburg (Traisental - Pielachtal)
Status: erprobt, Code NOE494
Obwohl das Pielachtal schon zur Römerzeit besiedelt war, gab es für die Entwicklung von Weinburg zwei maßgebende Ereignisse. Zum Ersten der Bau der Mariazeller Bahn Ende des 19. Jhdts. Obwohl Weinburg lange keine eigene Hst. hatte, war die Bahn eine wichitge Verbindung Richtung St. Pölten und Mariazell. Zweitens die Errichtung eines Folienwalzwerks durch die Brüder Teich ab 1912 (heute Constantia AG). Der Übergang vom Pielachtal ins Traisental über den Heuberg (483 m) ist eine gemütliche Tour, die Höhenunterschiede halten sich in Grenzen. Von den vielen freien Flächen hat man immer wieder eine schöne Sicht: ins Pielachtal, in die St. Pöltner Ebene und ins Traisental. Auch Wilhelmsburg hat eine interessante industrielle Vergangenheit. 1877 wurde die Bahnstrecke Leobersdorf - St. Pölten eröffnet. Schon früher gab es eine große Baumwollspinnerei in Göblasbruck. Der bekannteste Betrieb war wohl die Geschirrfabrik. Weit über die Grenzen Österreichs hinaus ist das pastellfarbene Geschirr der Serie "Daisy" (zw. 1959 und 1997 erzeugt) der Marke Lilien-Porzellan bekannt, das auch heute noch begehrtes Sammelobjekt ist.
Anreise: Wien Hbf 08:28, Wien Meidling 08:35 RJx 262, St. Pölten Hbf 08:57/09:06, Wilhelmsburg 09:21
Treffpunkt: Bf. Wilhelmsburg
Entfernung: 8,5 km
Aufstieg: 210 m
Abstieg: 220 m
Route: Wilhelmsburg – Rosenhof – Windschnur – Heuberg – Jubiläumskreuz - Luberg – Mühlhofen - Weinburg
Labestation unterwegs: Mostschenke Luberg (nur Getränke)
Labestation am Ende: Gasthaus Gapp, Mariazeller Str. 18, Weinburg, Tel. 0699 10141496, Montag Ruhetag, Donnerstag nachmittags geschlossen
Heimreise: Hst. Weinburg an der Pielach, ½-h-Takt :26 und :56
Schwierigkeiten: keine
Freitag, 09. Oktober 2026: Spitzer Graben (Wachau)
Status: in Planung, Code NOE440
Der Spitzer Graben im Naturpark Jauerling-Wachau ist das eindrucksvollste Seitental des UNESCO-Weltkulturerbes Wachau und eine Verbindung ins Waldviertel. Die Burg Oberranna bei Mühldorf und die Ruine Hinterhaus über Spitz an der Donau sind die markanten Wächter und markieren die Eingänge des Spitzer Grabens. Die Steinterrassen und Marillengärten säumen das gesamte Tal - die höchsten Weinrieden der Wachau liegen im Spitzer Graben. Der Verein Marivino hat mit dem Panoramaweg einen einzigartigen Wanderweg geschaffen, der durch Weinrieden, Marillengärten und natürliche Buchenmischwälder führt und unvergessliche Aussichtspunkte bietet. Die klimatischen und geologischen Gegebenheiten ermöglichen, dass auch in diesem Ausläufer der Wachau, etwas abseits der Donau, Weinbau betrieben werden kann. Endpunkt der Wanderung ist Spitz an der Donau, das lange Zeit eine bayerische Enklave in Österreich war. Es handelte sich dabei um eine Schenkung Karl des Großen, die von seinem Enkel, Ludwig dem Deutschen, 830 urkundlich bestätigt wurde.
Anreise: Wien Hbf 08:28, Wien Meidling 08:35 RJx262, St. Pölten Hbf 08:57/09:03 CJx5, Melk 09:21/09:29 Bus 719 Richtung Ottenschag bis Mühldorf Ortsmitte, an 10:07
Treffpunkt: Bus-Hst. Mühldorf Ortsmitte
Entfernung: 8,5 km
Aufstieg: 500 m
Abstieg: 600 m
Route: Mühldorf – Muthstal – Bruckhütte – Zaunberghütte – Zornberg – Steirerhöh‘ – Marienbründl - Ruine Hinterhaus – Spitz/Donau
Labestation unterwegs: keine
Labestation am Ende: Gasthof Prankl, Hinterhaus 16, Spitz/Donau, Tel. 02713 2323, Mittwoch & Donnerstag Ruhetag
Heimreise: Bus-Hst. Spitz/Donau Hinterhaus ab 13:55 Ri Melk, 14:07 Ri Krems/D., 15:04 Ri Melk, 15:55 Ri Melk
Schwierigkeiten: keine
Status: erprobt, Code NOE527
Purgstall an der Erlauf liegt im Mostviertel in der niederösterreichischen Eisenwurzen und bezeichnet sich selbst als das Tor zum Ötscherland. Die Große Erlauf durchfließt das Ortsgebiet und hat sich tief in die Konglomeratfelsen eingegraben. Um 900 n. Chr. findet eine Besiedlung des Gebietes durch Bayern statt. Die Herren von Purchstale erbauen eine Festung und einige Bauern siedeln sich an. Purgstall konnte sich gegen die Türken verteidigen, wird aber ein paar hundert Jahre später dreimal von den Franzosen eingenommen. Von 1915 bis 1918 befand sich in Purgstall ein Kriegsgefangenenlager der Donaumonarchie. Auf einer Fläche von 50 Hektar bestanden Unterkünfte für 24.500 Gefangene. Die Freithöh‘ mit schönem Ausblick ist in den Karten auch als Pöllaberg benannt und ist die höchste Erhebung im Gemeindegebiet von Purgstall.
Anreise:
Treffpunkt: Bf. Purgstall
Entfernung: 9,7 km
Aufstieg: 330 m
Abstieg: 330 m
Route: Purgstall – Schlarassing – Freithöh‘ – Söllingerwald – Rosenbichl - Purgstall
Labestation unterwegs: keine
Labestation am Ende: Gasthof Teufl, Kirchenstraße 9, Purgstall, Tel. 0664 38 44 525, Montag, Dienstag Ruhetag
Heimreise:
Schwierigkeiten: keine
Status: in Planung, Code BGL004
Die Zitzmannsdorfer Wiesen sind das größte zusammenhängende Wiesengebiet des Burgenlandes und erscheinen im ersten Blick völlig eben. Geringe Höhenunterschiede und damit einhergehende unterschiedliche Bodenfeuchte führen zu einem Mosaik von Halbtrockenrasen und Feuchtwiesen. Seltene Tiere und Pflanzen haben hier ihren Lebensraum, z.B. der Große Brachvogel, Rotschenkel, Kiebitz, Moorfrosch, Donau-Kamm-Molch, Salzwiesen-Schwertlilie, Wollgras oder der Lungenenzian, aber auch verschiedene Orchideenarten kommen hier vor. Die Zitzmannsdorfer Wiesen wurden früh unter Schutz gestellt. Daher blieben sie von der Intensivierung des Agrarsektors weitgehend verschont. Im Herbst werden die Wiesen gerne von Kranichen und Gänsen als Rastplatz auf ihrem Weg in den Süden genutzt. Für die naturinteressierten Besucher führt seit 2006 der „Wiesen-Wanderweg“ durch die Zitzmannsdorfer Wiesen. Er bietet auf Informationspulten leicht Verständliches zu Natur und Geschichte. Im November ist das Gebiet Durchzugsraum für viele Vogelarten: Gänse, Kraniche, usw. - vielleicht haben wir Glück und können einiges beobachten.
Anreise:
Treffpunkt: Hst. Weiden am See
Entfernung: 9 km
Aufstieg: 30 m
Abstieg: 30 m
Route: Weiden am See – Zitzmannsdorfer Wiesen – Golser Kanal – Legerilacke – Podersdorf am See
Labestation unterwegs: keine
Labestation am Ende: Gasthof Kummer, An der Promenade 5, Podersdorf am See, Tel. 02177 2263, Montag, Dienstag Ruhetag, Küchenzeiten Mittwoch bis Freitag 11:30 - 14:00
Heimreise:
Schwierigkeiten: keine
Status: in Planung, Code NOE536
Der Name des Goldberges stammt vom goldfarbenen Sand, der im Tertiär im damaligen Meer abgelagert wurde. Dieser Berg war schon in keltischer und römischer Zeit besiedelt. Das bezeugen die Funde eines Grabes und von römischen Münzen. In der Mitte des 12. Jahrhunderts besaß der Adelige „Sigloch des Risinperge“ eine Burg am Goldberg. In der Burg befand sich eine wehrhafte Kapelle, deren starkes Mauerwerk die Basis für die dem hl. Pankraz geweihte Kirche wurde. Die Kirche von Reisenberg wurde vermutlich in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts im romanischen Stil gebaut. Im 14. Jahrhundert erfolgte die Erweiterung um den gotischen Westturm. Beim Angriff der Türken auf Wien wurden in Reisenberg 1529 Häuser niedergebrannt und auch die Kirche schwer beschädigt. Nach dem Wiederaufbau erhielt der Ort 1554 das Marktrecht. Wer vom Wandern noch nicht genug hat, kann auch dem Wasserschloss Ebergassing im Osten der Ortschaft einen Besuch abstatten.
Anreise: Wien Hbf 08:45 Rex 6, Gramatneusiedl 09:00/09:10 Bus 248 Richtung Margarethen am Moos bis Reisenberg Hauptplatz, an 09:19
Treffpunkt: Bus-Hst. Reisenberg Hauptplatz, 09:20
Entfernung: 9 km
Aufstieg: 80 m
Abstieg: 80 m
Route: Reisenberg - Goldberg - Reinspiegelberg - Hubertuskapelle - Neu-Pischelsdorf - Ebergassing
Labestation unterwegs: keine
Labestation am Ende: Gasthaus Naderer, Johannesbachweg 2b, Ebergassing, Tel. 02234/73721, Mittwoch Ruhetag
Heimreise: ab Bus-Hst. Ebergassing Schulen 13:28, 14:05, 14:31, 14:58, 15:33, weitere Busse ab Ebergassing Schwadorfer Straße
Schwierigkeiten: keine
Status: erprobt, Code WIE023
Vom Schafberg aus kann man über ganz Wien und den Wienerwald sehen. Der großteils mit Wald bedeckte Berg ist die höchste Erhebung des 18. Bezirks (Währing) und liegt im Südwesten des Bezirksgebietes an der Grenze zum 17. Bezirk (Hernals). Der Südhang des Schafberges ist mit Villen verbaut, während der Nordhang fast gänzlich mit Mischwald bedeckt ist. Am Berg liegt außerdem das beliebte Schafbergbad und die unter Denkmalschutz stehende Schafbergkirche. Anstelle der heutigen Kirche fand sich bis in die 1930er Jahre eine Wiese mit einer Baracke, die als provisorische Lungenheilstätte und später als Kinderheim diente. Nach Kriegsende wurde der Baugrund von der Pfarre Dornbach erworben und es kam 1950 bis 1970 zum durch Spenden finanzierten etappenweisen Ausbau der Kirche. Im Schutzhaus am Schafberg fand 1985 das erste Konzert von "Ostbahn-Kurti & die Chefpartie" statt, es war ein durchschlagender Erfolg.
Anreise: ab Bf. Hütteldorf mit Bus 52 B
Treffpunkt: Bus 52B - Hst. Hänflingweg
Entfernung: 8 km
Aufstieg: 370 m
Abstieg: 370 m
Route: Siedlung Kordon – Kreuzeichenwiese – Heuberg – Neuwaldegg – Schafberg – Ladenburghöhe – Klampfelberg
Labestation unterwegs: keine
Labestation am Ende: Schutzhaus Schafberg, Czartoryskigasse 190-192, 1170 Wien, Tel. 01 479 2279, Montag, Dienstag Ruhetag, Küche ab 12:00
Heimreise:
Schwierigkeiten: teilweise steile Wegpassagen, im Winter können die Wienerwaldwege matschig und rutschig sein
Status: in Planung, Code OOE090b
1716 ließ Franz Obermayr, ein Laienbruder des Urfahrer Kapuzinerklosters, am Wetterkreuz eine Pietà anbringen. Bereits 1720 wurde der Pöstlingberg zur Pilgerstätte und eine hölzerne Kapelle erbaut. 1742 begann der Bau eines der bekanntesten Wahrzeichen Oberösterreichs, der weithin sichtbaren Pöstlingbergkirche. 1809 besetzten die Franzosen Linz und Urfahr und es kam auch zu Kampfhandlungen am Pöstlingberg, wo die Österreicher die Franzosen (erfolglos) bekämpften. Die Franzosen errichteten daraufhin hölzerne Verschanzungen und ein Fort, wozu ein Teil des Waldes abgeholzt wurde. Das Fort und die Verschanzungen wurden wieder abgerissen. Die Erfahrungen aus diesem Krieg führte in den 1830er Jahren zum Bau von Befestigungen um Linz, in die auch der Pöstlingberg einbezogen wurde.Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kam die Idee einer Bergbahn auf, und im Jahre 1898 brachte die Eröffnung der Pöstlingbergbahn einen neuen Schub in der touristischen Entwicklung des Bergs. Die 1897 als meterspurige Kleinbahn errichtete Strecke wurde zwischen 2008 und 2009 auf 900 Millimeter umgespurt und mit dem übrigen Netz der Straßenbahn Linz verknüpft. Seither wird der Pöstlingberg von der Linie 50 bedient, die vom Hauptplatz in der Innenstadt bis zur Haltestelle Landgutstraße auf dem Straßenbahnnetz und ab dort auf der Bergbahnstrecke verkehrt.
Anreise:
Treffpunkt: Bus-Hst. Puchenau
Entfernung: 6 km
Aufstieg: 300 m
Abstieg: 300 m
Route: Puchenau – Warte Edelburga – Turm Luitgarde – Batterie Klara – Festung Pöstlingberg – Pöstlingbergkirche – Turm Dorothea – Turm Cäcilia – Auberg – Linz Urfahr – Endstation Pöstlingbergbahn
Wer sich den Auf- oder Abstieg ersparen möchte, kann auch mit der Pöstlingbergbahn fahren. Danach Straßenbahn 3 oder 4 bis Mozartkreuzung
Labestation unterwegs: Stiegl-Bräu im Klosterhof, Landstraße 30, 4020 Linz, Telefon: 0732 773373, kein Ruhetag.
Danach Besuch des Weihnachtsmarkts im Linzer Volksgarten.
Labestation am Ende: Linz Hbf – Leberkas-Pepi
Heimreise:
Schwierigkeiten: keine