Abhängig von der Witterung und den Öffnungszeiten der Labestationen können sich die Datumsangaben ändern. Kurzfristige Änderungen werden per E-Mail oder SMS bekanntgegeben.
Die Wanderungen werden nicht geführt, die Teilnahme erfolgt eigenverantwortlich. Jede/r Teilnehmer/in muss seine/ihre Fähigkeiten, seine/ihre körperliche Eignung und eventuelle Gefahrenlagen selbst einschätzen können. Die Beschreibung der Touren erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen, jedoch ohne Gewähr.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------Wir werden bald unsere 250. Wanderung feiern dürfen.Zu diesem Jubiläum wird ein Fotobuch aufgelegt,das ab sofort bei Gerhard Haumer vorbestellt werden kann.Format A4 quer, hochwertiger Digital-Farbdruck matt, klassische Buchbindung, Softcover, 26 Seiten.Der Preis orientiert sich an der Anzahl der Bestellungen und wird ca. 20,00 € je Stück betragen.----------------------------------------------------------------------------------------------------------------Für den 2-Tage-Ausflug nach Innsbruckist eine Anmeldung bis 01. Mai 2026 erforderlich!----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Freitag, 13. März 2026: Groisbach-Runde (Südlicher Wienerwald)
Status: erprobt, Code NOE483
Alland, ein über 1000 Jahre alter, ländlich geprägter und waldreicher Ort, blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Bereits im 12. Jahrhundert befand sich das Gebiet im Besitz der Babenberger. Später wurde es unter den Habsburgern zum landesfürstlichen Jagdrevier. Der Name Alland leitet sich von den Bezeichnungen "Adelathe" oder "adel achte" ab, was so viel wie "adeliger Besitz" bedeutet. Auch das altadelige Geschlecht der Alachter führte seinen Namen auf Alland zurück. Der Talkessel von Alland bietet Wanderern vielfältige Möglichkeiten. Es gibt zahlreiche attraktive Wanderwege in der Umgebung, darunter der Kulturwanderweg nach Baden, der Beethoven-Weitwanderweg sowie das idyllische "Wegerl im Helenental". Unsere heutige Wanderung führt uns zunächst auf die Südseite der Ortschaft, wo wir den 478 Meter hohen Buchberg erklimmen. Dieser ist bekannt für seine zahlreichen Karsthöhlen, darunter auch die berühmte Tropfsteinhöhle und das sogenannte Bürgermeisterloch. Im Anschluss daran wandern wir weiter in die kleine Ortschaft Groisbach und gelangen schließlich zum Reha-Zentrum Alland, das ursprünglich als Lungenheilstätte gegründet wurde. Von dort aus ist es nicht mehr weit bis zu unserem Mittagessen und zur nahegelegenen Bushaltestelle.
Anreise: Wien Hbf 08:53 CJx9, Baden 09:16/09:21 Bus 306 Richtung Eichgraben (Steig F) bis Alland Hauptpl. 09:51
Treffpunkt: 09:51 Bus-Hst. Alland Hauptplatz
Entfernung: 8,5 km - Aufstieg: 280 m - Abstieg: 280 m
Route: Alland – Buchberg - Untermeierhof - Bodenwiesen - Groisbach - Reha-Zentrum - Haltwiesen - Alland
Labestation unterwegs: keine
Labestation am Ende: Zum Silbertalerwirt, Hauptpl. 15, Alland, Tel. 02258/26267
Heimreise: mehrere Busse Richtung Mödling, Baden oder Eichgraben
Schwierigkeiten: steiler Aufstieg auf den Buchberg
Status: erprobt, Code WIE025
Im Wiener Stadtgebiet hat jeder Gupf einen Namen und auf fünf davon führt uns diese Wanderung: Gränberg (462 m), Hameau (465 m), Moschingerberg (490 m), Exelberg (516 m) und Dahaberg (507 m) warten darauf, von uns bestiegen zu werden. Die Fünf haben eine Gemeinsamkeit: keiner dieser Berge ist besonders ausgeprägt und keiner hat ein Gipfelkreuz. Aber sie sind amtlich vermessen und in den offiziellen Karten als Gipfel eingezeichnet.
Am Weg gibt‘s noch einige interessante Schmankerl: das Graf-Lacy-Grab oder das Wienerwald-Heldendenkmal. Das Hameau (französische Bezeichnung für kleines Dorf) wurde auch Holländerdörfl genannt. Der österreichische Feldherr Franz Moritz von Lacy erwarb 1765 die Herrschaft Neuwaldegg und ließ dort bis 1796 einen englischen Garten anlegen, den heutigen Schwarzenbergpark. Am Hameau wurden für Gäste des Grafen 17 strohgedeckte Holzhäuschen errichtet, die durch Laubengänge miteinander verbunden waren. Nach holländischem Vorbild wurde vor jeder der Hütten ein Baum gepflanzt. Davon ist leider nichts mehr zu sehen, es bleibt nur das G’schichtl.
Anreise: S45 bis Hernals, Straßenbahn-Linie 43 bis Endstation Neuwaldegg
Treffpunkt: 09:30 Endstation Straßenbahn-Linie 43 in Neuwaldegg
Entfernung: 8,5 km - Aufstieg: 350 m - Abstieg: 350 m
Route: Neuwaldegg – Schwarzenberg-Allee - Lacy-Grab – Tiefauwiese – Gränberg – Hameau – Heldendenkmal – Roßkopfwiese – Moschingerberg - Exelberg – Dahaberg –Jägerwaldsiedlung
Labestation unterwegs: keine
Labestation am Ende: Restaurant „Zum Ochsenkopf“, Karl-Bekehrty-Straße 60, Tel. 01 9142187, Donnerstag u. Freitag Ruhetag
Heimreise: Autobus 52A nach Hütteldorf, 30-Min-Takt
Schwierigkeiten: im Winter können die Wege etwas rutschig sein
Sonstiges: Am 14. März 2023 sind wir schon einmal beim „Ochsenkopf“ eingekehrt.
Status: erprobt, Code NOE113b
Der Hundsheimer Berg stellt einen breit geformten Bergrücken am Ostrand von Niederösterreich dar. Er erhebt sich markant zwischen der Stadt Hainburg und der Ortschaft Hundsheim und ragt etwa 480 Meter über die Donauauen empor. Seine Lage ist besonders, da er sich in unmittelbarer Nähe zum Dreiländereck Österreich-Ungarn-Slowakei befindet. Die Donau durchbricht an dieser Stelle den Gebirgszug der Kleinen Karpaten und bildet ein kurzes Durchbruchstal, das als „Ungarische Pforte“, aber auch als „Hainburger“ oder „Thebener Pforte“ bekannt ist. Diese Engstelle war bereits seit der Zeit der Völkerwanderung eine bedeutende, stark befestigte Passage in Richtung Osten. Geologisch betrachtet liegt das breite Massiv des Hundsheimer Berges am Übergang zwischen dem Wiener Becken und den Kleinen Karpaten. Das Gestein besteht überwiegend aus Kristallingestein, wobei sich insbesondere am Westhang Kalkstein-Bereiche finden. Dort befindet sich auch der Römersteinbruch oberhalb des Kurortes Deutsch-Altenburg. Dieser Steinbruch zeichnet sich durch seine leuchtend helle Farbe aus, ist weithin sichtbar und liefert hochwertiges Baumaterial.
Anreise: Wien Meidling 09:14 oder Wien Hbf 09:20, REx 3, Wien Rennweg 09:23/09:30 REx7 bis Hainburg Personenbf., 10:26
Treffpunkt: 10:26 Hst. Hainburg Personenbf.
Entfernung: 7,5 - Aufstieg: 320 m - Abstieg: 300 m
Route: Hainburg Personenbf. – Hauptplatz – Hainburgblick – Hundsheimer Berg – Hexenberg – Hundsheim – Neue Siedlung – Bad Deutsch Altenburg
Labestation unterwegs: Landgasthaus Hundsheim, Hauptstr. 33, Hundsheim, kein Ruhetag, Tel. 02165 64870
Essen vorreservieren
Labestation am Ende: keine
Heimreise: 13:28, 14:28, 14:58, 15:28, 15:58
Schwierigkeiten: teilweise steiler, steiniger Abstieg
Freitag, 24. April 2026: Sonntagberg (Ybbstaler Alpen)
Status: geplant, Code NOE401b
Der Sonntagberg ist mit seiner imposanten barocken Kirche, die nach dem basilikalen Schema erbaut und von einer markanten Doppelturmfassade sowie einem Querhaus geprägt wird, weithin sichtbar und prägt das Landschaftsbild des Mostviertels. Die Basilika thront auf einem 712 Meter hohen Bergrücken und zählt zu den bedeutendsten Wahrzeichen der Region. Ihre exponierte Lage bietet einen außergewöhnlichen Ausblick: Von der Anhöhe aus eröffnet sich ein weiter Blick über das gesamte Mostviertel und die umliegenden Gebiete. Der Sonntagberg ist nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel, sondern auch ein traditionsreicher Wallfahrtsort mit bewegter Geschichte. Die Ursprünge der sakralen Anlage reichen bis ins Jahr 1440 zurück, als das Stift Seitenstetten die erste Kapelle an diesem Ort errichtete. Die heutige Basilika minor entstand später unter der Leitung der berühmten Barockbaumeister Jakob Prandtauer, der auch für den Bau des Stifts Melk bekannt ist, sowie Josef Munggenast. Damit verbindet der Sonntagberg beeindruckende Architektur, religiöse Bedeutung und eine jahrhundertealte Historie zu einem einzigartigen Erlebnisort im Mostviertel.
Anreise: Wien Hbf 07:57 IC544, Amstetten 08:54/09:05 R58 bis Hst. Sonntagberg, an 09:24
Treffpunkt: Hst. Sonntagberg 09:24
Entfernung: 8,8 km - Aufstieg: 405 m - Abstieg: 415 m
Route: Hst. Sonntagberg – Wanglsteig – Sonntagberg – Türkenbrunnen – Stiftswald – Militärmuseum - Rosenau
Labestation unterwegs: keine
Labestation am Ende: Gasthaus zum alten Brauhaus, Waidhofnerstrasse 25, Rosenau am Sonntagberg, Tel: 06764 058597
Heimreise: ab Bf. Rosenau 1h-Takt zur Minute :37
Schwierigkeiten: etwas steiler Anstieg
Donnerstag, 07. Mai 2026: Hochsteinberg (Alpenvorland)
Status: in Planung, Code NOE116
Im Mai 2024 öffnet das Almgasthaus Schöner-Kaufmann seine Türen und begrüßt Gäste mit frischem Elan. Das urige Almgasthaus befindet sich auf 551 Metern Seehöhe am Hochsteinberg, einem leicht erreichbaren Aussichtsberg, der einen atemberaubenden Panoramablick über das sanfte Alpenvorland ermöglicht. Sowohl Familien als auch Genusswanderer profitieren von den gut ausgebauten und freundlichen Wanderwegen, die auf den Hochsteinberg führen. Die Küche des Almgasthauses überzeugt mit traditioneller Hausmannskost sowie verschiedenen warmen und kalten Speisen, die bei schönem Wetter auf der großzügigen Terrasse serviert werden. Von dort aus genießen Gäste einen herrlichen Blick über das Alpenvorland bis hin zum Dunkelsteiner Wald – ein Genuss für Gaumen und Augen zugleich. Nach einer wohlverdienten Rast im Almgasthaus setzt sich die Wanderung auf abwechslungsreichen Wegen fort. Die Strecke führt durch eine malerische Landschaft, die immer wieder mit Ausblicken auf das Alpenvorland aufwartet.
Anreise: Wien Westbf. 09:18 CJx5, St. Pölten Hbf 09:54/10:06 Bus 680 Richtung Ruprechtshofen bis Kilb Manker Straße 10:44/10:56, Bus 685 Richtung Wieselburg bis Kirnberg/Mank Kriegerdenkmal an 11:07
Treffpunkt: Bus-Hst. Kirnberg/Mank Kriegerdenkmal
Entfernung: 11 km - Aufstieg: 360 m - Abstieg: 400 m
Route: Kirnberg/Mank – Bodenberg – Innerreith - Hochsteinberg – Wolfsmath – Wolkersdorf - Mank
Labestation unterwegs: Almgasthaus am Hochsteinberg, Innerreith 2, Kirnberg/Mank, Tel. 0660 26 47 860 oder 0660 54 74 297, Montag, Dienstag, Mittwoch Ruhetag
Labestation am Ende: Wirtshaus Beringer, Schulstraße 4, Mank, Tel. 02755 2220, Montag, Dienstag, Mittwoch Ruhetag
Heimreise: Bus ab Mank Schulstraße 14:52, 15:35, 17:01
Schwierigkeiten: keine
Freitag, 22. Mai 2026: Waldhausener Ausblickrunde (Mühlviertel)
Status: erprobt, Code OOE078b
Waldhausen im Strudengau, die östlichste Gemeinde Oberösterreichs, liegt auf einer Seehöhe von 470 Metern direkt an der Grenze zum Waldviertel. Die sogenannte „Waldhausener Aussichtsrunde“ präsentiert sich als besonders attraktiver Rundwanderweg, der zahlreiche landschaftliche und kulturelle Höhepunkte miteinander verbindet. Schon zu Beginn der Wanderung prägen das imposante ehemalige Stift sowie der idyllisch gelegene Badeteich das Bild der Umgebung. Im weiteren Verlauf begegnen uns beeindruckenden Felsformationen, die nicht nur durch ihre außergewöhnlichen Formen faszinieren, sondern auch zum Erkunden und Besteigen einladen. Entlang des Weges bieten markante Aussichtspunkte wie die Falkenmauer, der Schwingende Stein und der Schafstein immer wieder eindrucksvolle Panoramablicke über die umliegende Landschaft. Bevor der Rundweg schließlich zurück nach Waldhausen führt, erwartet uns ein weiteres Highlight: Die 13 Meter hohe Plattform der Heimkehrerkreuzwarte. Von diesem Aussichtsturm aus eröffnet sich ein weiter Rundblick auf die Ortschaften Waldhausen und Schlossberg sowie auf die sanft geschwungenen Hügel des Mühlviertels – ein eindrucksvolles Finale dieser abwechslungsreichen Wanderung.
Anreise: Wien Hbf 07:57 IC544, Amstetten 08:54/09:20 Bus 380 bis Waldhausen Badesee, an 10:14
Treffpunkt: 10:14 Bus-Hst. Waldhausen im Strudengau, Badesee
Entfernung: 11,4 km - Aufstieg: 550 m - Abstieg: 560 m
Route: Waldhausen Badesee – Oberpichler – Falkenmauer – Schwingender Stein – Handlberg – Schafstein – Heimkehrerkreuzwarte – Waldhausen im Strudengau
Labestation unterwegs: keine
Labestation am Ende: Gasthof Schauer, Markt 6, Waldhausen, Tel: 07260/4227, Montag, Dienstag Ruhetag
Heimreise: Bus ab 14:27, 16:17, 17:27
Schwierigkeiten: Zu Beginn 1,5 km auf Asphalt, aber es lohnt sich. Die Felsen können – für Schwindelfreie – über gut gesicherte Leitern bestiegen werden.
Dienstag/Mittwoch 09./10. Juni 2026: 2-Tage Innsbruck (Tirol)
> Anmeldung bis 01. Mai 2026 erforderlich <
1. Tag - Altstadt und Nordkette
Status: erprobt, Code TIR001a
Innsbruck, die fünftgrößte Stadt Österreichs, blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Bereits in der Steinzeit war das Gebiet besiedelt, jedoch existieren schriftliche Dokumente erst aus dem Hochmittelalter. Damals erwarben die Andechser das Gebiet vom benachbarten Stift Wilten. Ein bedeutender Wendepunkt trat im Jahr 1363 ein, als Margarethe Maultasch, die letzte Gräfin von Tirol, das Land an die Habsburger übergab. Damit wurde Innsbruck österreichisch. Im Jahr 1420 verlieh Herzog Friedrich IV., bekannt als „Friedl mit der leeren Tasch‘n“, Innsbruck den Status einer Residenzstadt. Besonders unter Maximilian I. entwickelte sich Innsbruck zu einem politischen und künstlerischen Zentrum des Reiches. Die Stadt erlebte jedoch auch turbulente Zeiten: Am 5. November 1805 marschierten Bayern und Franzosen ein, wodurch Innsbruck für acht Jahre zur Hauptstadt des Bayerischen Innkreises wurde. Während des Tiroler Volksaufstands 1809 fanden schwere Kämpfe mit Beteiligung von Andreas Hofer rund um Innsbruck statt, insbesondere die Schlacht am Berg Isel prägte diese Zeit.
Übernachtungen sind von jeder/jedem in Eigenregie zu buchen.
Anreise:
Wien Hbf ab 06:28, Wien Meidling ab 06:35, St. Pölten ab 06:59, Innsbruck an 10:44
Nach der Ankunft in Innsbruck erfolgt der Check-in im Hotel. Im Anschluss daran machen wir einen gemütlicher Spaziergang durch die historische Altstadt. Unser Treffpunkt ist um 11:30 Uhr am Hauptbahnhof. Von dort aus führt unser Weg zuerst zur bekannten Triumphpforte, dann weiter entlang der belebten Maria-Theresien-Straße. Wir passieren den Stadtturm und das berühmte Goldene Dachl, bevor wir schließlich den traditionsreichen Stiftskeller erreichen. Der Weg durch die Altstadt ist etwa 1,2 Kilometer lang und verläuft eben. Das Mittagessen ist für 12:15 Uhr im Stiftskeller, Stiftgasse 1, reserviert (Telefon: 0512 570 706). Hier können wir uns stärken und die Atmosphäre eines der bekanntesten Gasthäuser Innsbrucks genießen.
Danach steht ein kurzer Spaziergang (400 m) zur Talstation der Hafelekar-Bahn auf dem Programm. Dort beginnt unsere Fahrt mit der Hungerburgbahn, Seegrubenbahn und Hafelekarbahn auf den Gipfel der Nordkette in 2.256 Metern Seehöhe. Innerhalb von rund 20 Minuten überwinden wir einen Höhenunterschied von etwa 1.700 Metern. Dabei erleben wir nicht nur einen Temperaturunterschied von rund 10 Grad, sondern können auch die atemberaubende Aussicht auf das felsige Hochgebirge genießen. Vom Berggrat der Nordkette bietet sich ein grandioser Tiefblick auf Innsbruck sowie in den Naturpark Karwendel, aber auch zum Patscherkofel und in die Stubaier Alpen. Für den Rückweg ist ein Kaffeestopp auf der Seegrube eingeplant.
Zurück in Innsbruck
gibt es verschiedene Möglichkeiten zur weiteren Gestaltung des Nachmittags.
Sollten wir rechtzeitig vom Berg zurückkommen, empfiehlt sich ein Besuch der
Hofkirche mit den berühmten „Schwarzen Mander“ (geöffnet bis 17:00 Uhr).
Alternativ bietet sich ein Spaziergang entlang des Inns an. Vom Ufer aus hat man einen schönen Blick auf die gegenüberliegenden bunten
Bürgerhäuser des Stadtteils Hötting. Für das Abendessen wird im
Restaurant „Gösser’s“, Adolf-Pichler-Platz 3, reserviert.
Bitte beachten: Bei schlechtem Wetter lohnt sich die Fahrt auf den Berg nicht, in diesem Fall wird es eine alternative Planung (Plan B) geben.
2. Tag - Zirbenweg
Status: erprobt, Code TIR001b
Checkout im Hotel, Treffpunkt Hauptbahnhof, Haupteingang, 09:10
Innsbruck Hbf ab 09:14, Bus 540 Richtung Hall/T. bis Tulfes Glungezerbahn Talstation. Auffahrt mit der Seilbahn über Mittelstation Halsmarter zur Tulfeiner Alm.
Das Zirbenweg-Rundwanderticket ermöglicht eine komfortable Anreise und Rückkehr: Es beinhaltet jeweils eine Berg- oder Talfahrt mit der Glungezerbahn und der Patscherkofelbahn sowie die Busverbindung nach Tulfes und ab Igls. So ist die Wanderung optimal in die Tagesplanung integriert.
Der Zirbenweg zählt zu den beliebtesten Panoramawegen der Region und führt auf etwa 2.000 Metern Höhe entlang der Baumgrenze zwischen der Tulfeiner Alm und der Bergstation am Patscherkofel. Der gut ausgebaute und meist breite Wanderweg kommt ohne technische Schwierigkeiten aus und ist somit für Wanderer aller Erfahrungsstufen geeignet. Sein Name stammt vom Zirbenwald, der sich entlang der Strecke erstreckt und zu den größten zusammenhängenden Zirbenbeständen Europas zählt. Die teils jahrhundertealten Bäume verleihen der Wanderung ein besonderes Flair und es bieten sich immer wieder beeindruckende Ausblicke auf das Inntal sowie das Karwendel. Ein besonderer Höhepunkt der Wanderung sind die Monate Juni und Juli, wenn die Almrosen in Blüte stehen und die Landschaft in leuchtenden Farben erstrahlt.
Route: Tulfeiner Alm – Kapelle zum Guten Hirten – Rote Wand – Schutzhaus Boscheben – Grünbichl – Patscherkofel-Schutzhaus (Bergstation)
Entfernung: 8 km - Aufstieg: 400 m - Abstieg: 500 m
Labestation unterwegs: Boscheben
Labestation am Ende: Patscherkofel-Schutzhaus
Heimreise: Talfahrt mit Patscherkofel-Seilbahn, Bus J von Igls zum Hauptbahnhof, alle 10 Minuten
RJ ab Innsbruck Hbf xx:xx, an Wien Hbf xx:xx
Schwierigkeiten: keine
Donnerstag, 18. Juni 2026: Hanselsteig - Leiterlsteig (Gutensteiner Alpen)
Status: erprobt, Code NOE070
Die „Hohe Wand“ verdankt ihren Namen den eindrucksvollen, steil abfallenden Felswänden, die insbesondere an der Süd- und Südostseite des Plateaus ins Auge fallen. Das ausgedehnte Hochplateau erstreckt sich vom Plackles im Südwesten bis zum Wandeck im Nordosten und beeindruckt durch seine wilden, abweisenden Kalkwände. Trotz ihres tollen Erscheinungsbildes bieten die Felswände an einigen Stellen vergleichsweise einfache Möglichkeiten zum Aufstieg. Ein besonders beliebter und relativ leichter Klettersteig auf der Hohen Wand ist der Hanselsteig. Dieser Steig überwindet etwa 100 Höhenmeter in den Felsen und ist durchgehend gut mit Sicherungen versehen. Die Schlüsselstelle stellt eine etwa 20 Meter hohe Leiter dar, die durch einen engen Kamin führt und etwas Mut erfordert. Der Hanselsteig wurde bereits im Jahr 1911 vom Wiener Neustädter Spenglermeister Johann Hansel angelegt. Ein markanter Rastplatz am Weg ist das sogenannte „Karnitschstüberl“, das sich unterhalb eines Felsüberhangs befindet. Hier liegt auch das Steigbuch, in das sich Wanderer eintragen können. Für den Abstieg eignet sich der Leiterlsteig, ein einfacher, jedoch steiler Weg bergab.
Anreise: Wien Hbf 07:53 CJx9, Wr. Neustadt 08:28/08:37 R98 Richtung Puchberg, Winzendorf 08:52/09:10 Bus 336 Richtung Markt Piesting bis Bus-Hst. Stollhof Kapelle an 09:25
Treffpunkt: 09:25 Bus-Hst. Stollhof Kapelle
Entfernung: 4,6 km - Aufstieg: 420 m - Abstieg: 420 m
Route: Stollhof – Hubertuskapelle – Karnitschstüberl – Hanselsteig – Kohlröserlhaus – Skywalk - Leiterlsteig – Ramhof - Stollhof
Labestation unterwegs: Kohlröserlhaus, Hohe Wand, Montag, Dienstag Ruhetag,Tel 02638 88225
Labestation am Ende: Pizzeria Ristorante De Napoli, Hauptstraße 17, Stollhof, Tel. 0664 155 30 65, Dienstag Ruhetag
Heimreise: Bus über Winzendorf oder Oberpiesting, 14:44, 15:25, 16:44
Schwierigkeiten: Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt erforderlich!
Der Peilstein, früher auch als Wexenberg bezeichnet, erhebt sich markant im südlichen Wienerwald. Charakteristisch für diesen steilwandigen Kalkberg sind die nach Westen steil abfallenden, imposanten Felsabstürze, die ihn zu einem beliebten Ziel für Kletterer machen. Am Gipfel thront das Peilsteinhaus, das im Jahr 1923 vom Österreichischen Alpenverein errichtet wurde. Es dient Wanderern und Bergsteigern als beliebter Stützpunkt. Die heutige Form der schroffen Felsen ist auf die geologische Vergangenheit zurückzuführen: Die Überreste des Urozeans Paratethys, der vor etwa 35 Millionen Jahren dieses Gebiet bedeckte, prägten das Erscheinungsbild des Peilsteins. Bei Ausgrabungen wurden bereits große fossile Ammoniten, Muscheln und Schnecken gefunden, die von der einstigen Unterwasserwelt zeugen. Auch kulturgeschichtlich ist der Berg von Bedeutung. In der keltischen Periode wurde der Peilstein vermutlich als Druidenaltar genutzt und als heiliger Ort verehrt. Im Jahr 1895 entstand auf dem Gipfel die Peilstein-Warte, ein Aussichtsturm, der allerdings nach Kriegsschäden 1947 abgetragen werden musste. Seit 2013 steht auf dem Peilstein erneut ein moderner Aussichtsturm, der eine schöne Rundumsicht bietet.
Anreise: Wien Hbf 08:42 S2, Wien Meidling 08:49, Mödling 09:05/09:15 Bus 265 bis Alland Abzw.Reha-Zentrum an 09:57
Treffpunkt: Bus-Hst. Alland Abzw. Reha-Zentrum
Entfernung: 9 km - Aufstieg: 440 m - Abstieg: 490 m
Route: Groißbach – Reitäcker – Hochbrand – Holzschlag – Peilsteinhaus – Peilstein-Aussicht – Peilsteinhütte – Neuhaus – Weißenbach an der Triesting
Labestation unterwegs: Peilsteinhaus, Schwarzensee 15, 2565 Neuhaus, Tel. 02674 87333, Montag, Dienstag Ruhetag
Labestation am Ende: keine
Heimreise: Stundentakt ab Bf. Weißenbach-Neuhaus :18
Schwierigkeiten: keine
Sonstiges: den Wegstück von Neuhaus zum Bahnhof in Weißenbach sind wir am 11.02.2025 schon mal gegangen
Status: erprobt, Code NOE523
An der südlichen Grenze Niederösterreichs zur Steiermark liegt die Gemeinde Semmering mit dem gleichnamigen Passübergang. Seit 1854 führt die Semmeringbahn, heute UNESCO-Welterbe, durch den Ort. Früher brachte sie vor allem das elegante Publikum aus Wien zur Sommerfrische, einige herrschaftliche Villen und mondäne Hotels sind Zeugen aus dieser Zeit. Unsere Wanderung bringt uns auf einen eher wenig bekannten Gipfel in der Semmeringregion, den Roten Berg. Am Beginn geht es vom Bahnhof Semmering gleich steil hinauf zur Hochstraße, aber dann wird es gemütlich. Die Liechtensteinstraße – ein schöner Forstweg mit nur geringen Steigungen - führt an den Hängen des Pinkenkogel und der Ochnerhöhe entlang, bis ein schmaler Steig abzweigt, der zum aussichtsreichen Gipfelfelsen mit Rastbankerl leitet. Der Abstieg in die Kalte Rinne ist ein Stück lang recht steil, hier ist Vorsicht geboten. Doch bald geht es einfacher weiter und auf Forststraßen gelangt man ins Tal der Kalten Rinne.
Anreise: Wien Hbf 08:28 RJ754, Wien Meidling 08:31, Semmering an 09:39
Treffpunkt: 09:39 Bf. Semmering
Entfernung: 10,5 km - Aufstieg: 400 m - Abstieg: 500 m
Route: Semmering – Hochstraße – Liechtensteinstraße - Roter Berg – Kalte Rinne - Breitenstein
Labestation unterwegs: Blunzenwirt, Semmeringstraße 30, Breitenstein, Tel. 02664 8164, Montag, Dienstag, Mittwoch Ruhetag
Labestation am Ende: keine
Heimreise: ab Bf. Breitenstein, Richtung Payerbach-R. 15:33, 17:33 oder Richtung Mürzzuschlag 14:24, 16:24 (mit RJ-Anschluss Richtung Wien)
Schwierigkeiten: steiler Abstieg
Status: in Planung, Code OOE018
Die Stillensteinklamm liegt auf einer Seehöhe zwischen 230 m (Gießenbachmühle) und 405 m (Aumühle) und hat eine Länge von nicht ganz fünf Kilometern. Der Gießenbach ist auf Grund seines Verlaufs durch die Stillensteinklamm landschaftlich eines der interessantesten Gewässer in der Raumeinheit Donauschlucht und Nebentäler. Die Natürlichkeit seines Wasserregimes ist durch eine Ausleitungsstrecke für ein Kleinkraftwerk kurz vor der Mündung in die Donau beeinträchtigt. An manchen Stellen fließt der Gießenbach durch ein unterirdisches Höhlensystem. Eine der Höhlen ist bis zu acht Meter hoch, mehr als einhundert Meter begehbar und hat zwei Eingänge. Die Stillensteinklamm verdankt ihr den Namen, weil der Gießenbach im Untergrund verschwindet und dadurch still ist. Die Höhle darf bei drohendem Gewitter und Regen sowie während der Regulierungsmaßnahmen des oberhalb der Höhle befindlichen Kraftwerks nicht betreten werden.
Anreise: Wien Hbf 07:57, Wien Meidling 08:04 IC544, Amstetten 08:54/09:20 Bus 380 Richtung Waldhausen bis Grein Gießenbachbrücke, an 09:52
Treffpunkt: 09:52 Bus-Hst. Grein Gießenbachbrücke
Entfernung: 9 km
Aufstieg: 270 m
Abstieg: 270 m
Route: Gießenbachbrücke – Gießenbachmühle – Stillensteinklamm – Aumühle und zurück
Labestation unterwegs: Gasthaus Aumühle, Panholz 17, Grein, Tel. 07268 8130, Ruhetage erfragen oder Homepage
Labestation am Ende: Jausenstation Gießenbachmühle - zur Barfußoma, Struden 37, St. Nikola an der Donau, Dienstag, Mittwoch Ruhetag, Tel. 0676 3893221
Heimreise: Bus-Hst. Grein Gießenbachbrücke, 14:44 oder 16:34
Schwierigkeiten: keine
Freitag, 28. August 2026: Edelsteinweg (Gutensteiner Alpen)
Status: erprobt, Code NOE437
In Gutenstein endet die 1885 eröffnete Gutensteinerbahn (auch als Piestingtalbahn bezeichnet), sie verbindet die Gemeinden des Piestingtals mit Wiener Neustadt. Gebaut wurde die Bahnlinie ursprünglich von den Niederösterreichischen Südwestbahnen, die auch die Leobersdorfer Bahn errichtete und betrieb. Der namensgebende Endpunkt der Linie ist der Bf. Gutenstein, dort beginnt auch unsere Wanderung. Edelsteine wird man keine am Weg finden. Der Kleine und der Große Edelstein sind Aussichtsfelsen hoch über dem Tal. Der Aufstieg ist steil und anstrengend, unterhalb des Kleinen Edelstein auch kurz einmal ausgesetzt, aber nicht wirklich schwierig. Der Tiefblick auf den Ortsteil Vorderbruck mit dem Bahnhof und auf die umliegenden Berge ist großartig. Das letzte Stück der Wanderung führt auf dem Taborweg. Unter Tabor wurde im Allgemeinen eine spätmittelalterliche Wehranlage verstanden, die häufig um Kirchen errichtet wurde.
Anreise: Wien Hbf 07:53, Wien Meidling 08:04 CJx9, Wr. Neustadt 08:28/08:33 R97, Gutenstein an 09:27
Treffpunkt: Bf. Gutenstein
Entfernung: 9 km zur Bus-Hst. weitere 2 km zum Bahnhof
Aufstieg: 650 m
Abstieg: 650 m
Route: Gutenstein-Vorderbruck – Kleiner Edelstein – Großer Edelstein – Edelsteinweg – Taborweg - Am Tabor - Gutenstein
Labestation unterwegs: keine
Labestation am Ende: Restaurant Kegelbahn, Markt 100, Gutenstein, Tel. 0644 5511001
Heimreise: Bus zum Bahnhof Gutenstein ab 14:18 oder 16:17 (oder Fußweg), Zug ab Bf. Gutenstein im Halb-Stunden-Takt zur Minute :33 oder :54
Schwierigkeiten: Trittsicherheit und auf einem kurzen Stück Schwindelfreiheit erforderlich, steiler An- und Abstieg
Freitag, 11. September 2026: Mönichkirchner Koglweg (Wechselgebiet)
Status: erprobt, Code NOE405c
Um 1130 errichteten die Johanniter am Hartberg zur Betreuung von Pilgern ein Hospital, das dem Erzbistum Salzburg unterstand. Seit dem 12. Jahrhundert ist Mönichkirchen mit diesem Namen belegt, der sich auf die hier angesiedelten Mönche bezog. Im späteren Mittelalter entwickelte sich der Ort zu einem der ältesten Marien-Wallfahrtsorte Österreichs. Ansonsten herrschte bäuerliches Leben in gruppierten Höfen.Der 1289 m hohe Kogl trennt das Marienseer Tal von Mönichkirchen. Der Gipfel selbst ist unscheinbar und ohne Aussicht, deshalb wandern wir nicht hinauf, sondern drumherum. Von den wenigen freien Flächen hat man eine hervorragende Weitsicht Richtung Süden zu den vielen Hügeln der Buckligen Welt und Richtung Norden ins Marienseer Tal und zum Hochwechsel. Da wir für den Aufstieg den Sessellift nutzen, wird die Mönichkirchner Schwaig über den Rundweg angenehm erreicht. Die Terrasse des Alpengasthofs bietet einen grandiosen Ausblick. Der weitere Abstieg nach Mönichkirchen erfolgt unschwierig über die Trasse der Skipiste.
Anreise: Wien Hbf 08:24, Wien Meidling 08:31 RJ754, Wr. Neustadt 08:55/09:03 REx 92 Richtung Graz, Aspang Markt 09:30/09:37 Bus 371, Mönichkirchen Erlebnisbahn an 09:56
Treffpunkt: Bus-Hst. Mönichkirchen Erlebnisalm (Endstelle, Talstation Sonnenbahn)
Entfernung: 9 km
Aufstieg: 200 m
Abstieg: 420 m
Route: Bergstation Sonnenbahn – Kogelweg – Haidstübl – Kogelweg – Mönichkirchner Schwaig - Mönichkirchen
Labestation unterwegs:
Berggasthof Mönichkirchner Schwaig, Mönichkirchen am Wechsel, Schwaig 86, Tel.
02649 295, kein Ruhetag
Labestation am Ende: Bäckerei Dorfstetter, Mönichkirchen 83, Donnerstag
Ruhetag, Mittagspause bis 14:30
Heimreise: Bus ab Mönichkirchen Erlebnisbahn 14:00, 16:00, 18:00 oder ab Mönichkirchen Hotel Thier 5' später
Schwierigkeiten: keine
Freitag, 25. September 2026: Wilhelmsburg - Weinburg (Traisental - Pielachtal)
Status: erprobt, Code NOE494
Obwohl das Pielachtal schon zur Römerzeit besiedelt war, gab es für die Entwicklung von Weinburg zwei maßgebende Ereignisse. Zum Ersten der Bau der Mariazeller Bahn Ende des 19. Jhdts. Obwohl Weinburg lange keine eigene Hst. hatte, war die Bahn eine wichitge Verbindung Richtung St. Pölten und Mariazell. Zweitens die Errichtung eines Folienwalzwerks durch die Brüder Teich ab 1912 (heute Constantia AG). Der Übergang vom Pielachtal ins Traisental über den Heuberg (483 m) ist eine gemütliche Tour, die Höhenunterschiede halten sich in Grenzen. Von den vielen freien Flächen hat man immer wieder eine schöne Sicht: ins Pielachtal, in die St. Pöltner Ebene und ins Traisental. Auch Wilhelmsburg hat eine interessante industrielle Vergangenheit. 1877 wurde die Bahnstrecke Leobersdorf - St. Pölten eröffnet. Schon früher gab es eine große Baumwollspinnerei in Göblasbruck. Der bekannteste Betrieb war wohl die Geschirrfabrik. Weit über die Grenzen Österreichs hinaus ist das pastellfarbene Geschirr der Serie "Daisy" (zw. 1959 und 1997 erzeugt) der Marke Lilien-Porzellan bekannt, das auch heute noch begehrtes Sammelobjekt ist.
Anreise: Wien Hbf 08:28, Wien Meidling 08:35 RJx 262, St. Pölten Hbf 08:57/09:06, Wilhelmsburg 09:21
Treffpunkt: Bf. Wilhelmsburg
Entfernung: 8,5 km
Aufstieg: 210 m
Abstieg: 220 m
Route: Wilhelmsburg – Rosenhof – Windschnur – Heuberg – Jubiläumskreuz - Luberg – Mühlhofen - Weinburg
Labestation unterwegs: Mostschenke Luberg (nur Getränke)
Labestation am Ende: Gasthaus Gapp, Mariazeller Str. 18, Weinburg, Tel. 0699 10141496, Montag Ruhetag, Donnerstag nachmittags geschlossen
Heimreise: Hst. Weinburg an der Pielach, ½-h-Takt :26 und :56
Schwierigkeiten: keine
Freitag, 09. Oktober 2026: Spitzer Graben (Wachau)
Status: in Planung, Code NOE440
Der Spitzer Graben im Naturpark Jauerling-Wachau ist das eindrucksvollste Seitental des UNESCO-Weltkulturerbes Wachau und eine Verbindung ins Waldviertel. Die Burg Oberranna bei Mühldorf und die Ruine Hinterhaus über Spitz an der Donau sind die markanten Wächter und markieren die Eingänge des Spitzer Grabens. Die Steinterrassen und Marillengärten säumen das gesamte Tal - die höchsten Weinrieden der Wachau liegen im Spitzer Graben. Der Verein Marivino hat mit dem Panoramaweg einen einzigartigen Wanderweg geschaffen, der durch Weinrieden, Marillengärten und natürliche Buchenmischwälder führt und unvergessliche Aussichtspunkte bietet. Die klimatischen und geologischen Gegebenheiten ermöglichen, dass auch in diesem Ausläufer der Wachau, etwas abseits der Donau, Weinbau betrieben werden kann. Endpunkt der Wanderung ist Spitz an der Donau, das lange Zeit eine bayerische Enklave in Österreich war. Es handelte sich dabei um eine Schenkung Karl des Großen, die von seinem Enkel, Ludwig dem Deutschen, 830 urkundlich bestätigt wurde.
Anreise: Wien Hbf 08:28, Wien Meidling 08:35 RJx262, St. Pölten Hbf 08:57/09:03 CJx5, Melk 09:21/09:29 Bus 719 Richtung Ottenschag bis Mühldorf Ortsmitte, an 10:07
Treffpunkt: Bus-Hst. Mühldorf Ortsmitte
Entfernung: 8,5 km
Aufstieg: 500 m
Abstieg: 600 m
Route: Mühldorf – Muthstal – Bruckhütte – Zaunberghütte – Zornberg – Steirerhöh‘ – Marienbründl - Ruine Hinterhaus – Spitz/Donau
Labestation unterwegs: keine
Labestation am Ende: Gasthof Prankl, Hinterhaus 16, Spitz/Donau, Tel. 02713 2323, Mittwoch & Donnerstag Ruhetag
Heimreise: Bus-Hst. Spitz/Donau Hinterhaus ab 13:55 Ri Melk, 14:07 Ri Krems/D., 15:04 Ri Melk, 15:55 Ri Melk
Schwierigkeiten: keine
Status: erprobt, Code NOE527
Purgstall an der Erlauf liegt im Mostviertel in der niederösterreichischen Eisenwurzen und bezeichnet sich selbst als das Tor zum Ötscherland. Die Große Erlauf durchfließt das Ortsgebiet und hat sich tief in die Konglomeratfelsen eingegraben. Um 900 n. Chr. findet eine Besiedlung des Gebietes durch Bayern statt. Die Herren von Purchstale erbauen eine Festung und einige Bauern siedeln sich an. Purgstall konnte sich gegen die Türken verteidigen, wird aber ein paar hundert Jahre später dreimal von den Franzosen eingenommen. Von 1915 bis 1918 befand sich in Purgstall ein Kriegsgefangenenlager der Donaumonarchie. Auf einer Fläche von 50 Hektar bestanden Unterkünfte für 24.500 Gefangene. Die Freithöh‘ mit schönem Ausblick ist in den Karten auch als Pöllaberg benannt und ist die höchste Erhebung im Gemeindegebiet von Purgstall.
Anreise:
Treffpunkt: Bf. Purgstall
Entfernung: 9,7 km
Aufstieg: 330 m
Abstieg: 330 m
Route: Purgstall – Schlarassing – Freithöh‘ – Söllingerwald – Rosenbichl - Purgstall
Labestation unterwegs: keine
Labestation am Ende: Gasthof Teufl, Kirchenstraße 9, Purgstall, Tel. 0664 38 44 525, Montag, Dienstag Ruhetag
Heimreise:
Schwierigkeiten: keine
Status: in Planung, Code BGL004
Die Zitzmannsdorfer Wiesen sind das größte zusammenhängende Wiesengebiet des Burgenlandes und erscheinen im ersten Blick völlig eben. Geringe Höhenunterschiede und damit einhergehende unterschiedliche Bodenfeuchte führen zu einem Mosaik von Halbtrockenrasen und Feuchtwiesen. Seltene Tiere und Pflanzen haben hier ihren Lebensraum, z.B. der Große Brachvogel, Rotschenkel, Kiebitz, Moorfrosch, Donau-Kamm-Molch, Salzwiesen-Schwertlilie, Wollgras oder der Lungenenzian, aber auch verschiedene Orchideenarten kommen hier vor. Die Zitzmannsdorfer Wiesen wurden früh unter Schutz gestellt. Daher blieben sie von der Intensivierung des Agrarsektors weitgehend verschont. Im Herbst werden die Wiesen gerne von Kranichen und Gänsen als Rastplatz auf ihrem Weg in den Süden genutzt. Für die naturinteressierten Besucher führt seit 2006 der „Wiesen-Wanderweg“ durch die Zitzmannsdorfer Wiesen. Er bietet auf Informationspulten leicht Verständliches zu Natur und Geschichte. Im November ist das Gebiet Durchzugsraum für viele Vogelarten: Gänse, Kraniche, usw. - vielleicht haben wir Glück und können einiges beobachten.
Anreise:
Treffpunkt: Hst. Weiden am See
Entfernung: 9 km
Aufstieg: 30 m
Abstieg: 30 m
Route: Weiden am See – Zitzmannsdorfer Wiesen – Golser Kanal – Legerilacke – Podersdorf am See
Labestation unterwegs: keine
Labestation am Ende: Gasthof Kummer, An der Promenade 5, Podersdorf am See, Tel. 02177 2263, Montag, Dienstag Ruhetag, Küchenzeiten Mittwoch bis Freitag 11:30 - 14:00
Heimreise:
Schwierigkeiten: keine
Status: in Planung, Code NOE511b
Der Altarm der Donau war nach der Regulierung der Donau um 1826 im 19. und 20. Jahrhundert das Hauptgerinne der Donau in diesem Abschnitt und ist nach der Umleitung der Donau in ein neues Flussbett anlässlich der Errichtung des Donaukraftwerks Wallsee-Mitterkirchen im Jahr 1968 erhalten geblieben. Der Donau-Altarm Wallsee hat eine Länge von etwa 3,8 Kilometer und eine maximale Breite von 280 Metern. Es ist der einzige große Altarm im Stauraum des Donaukraftwerks Ybbs-Persenbeug und er bildet einen besonderen Lebensraum für die Pflanzen- und Tierwelt. Für die Erhalten einer artenreichen Fischfauna sind offene Altarme mit Wechselmöglichkeit zwischen Donaustrom und Altarm von großer Bedeutung. Der Altarm wurde nach fortschreitender Verlandung von 1999 bis 2005 revitalisiert, 2010 wurde der Altarmweg neugestaltet. Ein Wegstück ist auch Teil der Ost-West-Route des österreichischen Jakobwegs, des Donauhöhen-Rundwanderwegs und des Mostviertel Rundwanderwegs.
Anreise:
Treffpunkt: Bus-Hst. Strengberg Ortsmitte
Entfernung: 8 km
Aufstieg: 100 m
Abstieg: 180 m
Route: Strengberg – Schloss Achleiten – Klein Haag – Altarmweg – Schloss Wallsee - Wallsee
Labestation unterwegs: keine
Labestation am Ende: Landgasthof Sengstbratl, Marktplatz 21, Wallsee, Tel. 07433 2203, Donnerstag Ruhetag
Heimreise:
Schwierigkeiten: keine
Status: erprobt, Code WIE023
Vom Schafberg aus kann man über ganz Wien und den Wienerwald sehen. Der großteils mit Wald bedeckte Berg ist die höchste Erhebung des 18. Bezirks (Währing) und liegt im Südwesten des Bezirksgebietes an der Grenze zum 17. Bezirk (Hernals). Der Südhang des Schafberges ist mit Villen verbaut, während der Nordhang fast gänzlich mit Mischwald bedeckt ist. Am Berg liegt außerdem das beliebte Schafbergbad und die unter Denkmalschutz stehende Schafbergkirche. Anstelle der heutigen Kirche fand sich bis in die 1930er Jahre eine Wiese mit einer Baracke, die als provisorische Lungenheilstätte und später als Kinderheim diente. Nach Kriegsende wurde der Baugrund von der Pfarre Dornbach erworben und es kam 1950 bis 1970 zum durch Spenden finanzierten etappenweisen Ausbau der Kirche. Im Schutzhaus am Schafberg fand 1985 das erste Konzert von "Ostbahn-Kurti & die Chefpartie" statt, es war ein durchschlagender Erfolg.
Anreise: ab Bf. Hütteldorf mit Bus 52 B
Treffpunkt: Bus 52B - Hst. Hänflingweg
Entfernung: 8 km
Aufstieg: 370 m
Abstieg: 370 m
Route: Siedlung Kordon – Kreuzeichenwiese – Heuberg – Neuwaldegg – Schafberg – Ladenburghöhe – Klampfelberg
Labestation unterwegs: keine
Labestation am Ende: Schutzhaus Schafberg, Czartoryskigasse 190-192, 1170 Wien, Tel. 01 479 2279, Montag, Dienstag Ruhetag, Küche ab 12:00
Heimreise:
Schwierigkeiten: teilweise steile Wegpassagen, im Winter können die Wienerwaldwege matschig und rutschig sein
Status: in Planung, Code OOE090b
1716 ließ Franz Obermayr, ein Laienbruder des Urfahrer Kapuzinerklosters, am Wetterkreuz eine Pietà anbringen. Bereits 1720 wurde der Pöstlingberg zur Pilgerstätte und eine hölzerne Kapelle erbaut. 1742 begann der Bau eines der bekanntesten Wahrzeichen Oberösterreichs, der weithin sichtbaren Pöstlingbergkirche. 1809 besetzten die Franzosen Linz und Urfahr und es kam auch zu Kampfhandlungen am Pöstlingberg, wo die Österreicher die Franzosen (erfolglos) bekämpften. Die Franzosen errichteten daraufhin hölzerne Verschanzungen und ein Fort, wozu ein Teil des Waldes abgeholzt wurde. Das Fort und die Verschanzungen wurden wieder abgerissen. Die Erfahrungen aus diesem Krieg führte in den 1830er Jahren zum Bau von Befestigungen um Linz, in die auch der Pöstlingberg einbezogen wurde.Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kam die Idee einer Bergbahn auf, und im Jahre 1898 brachte die Eröffnung der Pöstlingbergbahn einen neuen Schub in der touristischen Entwicklung des Bergs. Die 1897 als meterspurige Kleinbahn errichtete Strecke wurde zwischen 2008 und 2009 auf 900 Millimeter umgespurt und mit dem übrigen Netz der Straßenbahn Linz verknüpft. Seither wird der Pöstlingberg von der Linie 50 bedient, die vom Hauptplatz in der Innenstadt bis zur Haltestelle Landgutstraße auf dem Straßenbahnnetz und ab dort auf der Bergbahnstrecke verkehrt.
Anreise:
Treffpunkt: Bus-Hst. Puchenau
Entfernung: 6 km
Aufstieg: 300 m
Abstieg: 300 m
Route: Puchenau – Warte Edelburga – Turm Luitgarde – Batterie Klara – Festung Pöstlingberg – Pöstlingbergkirche – Turm Dorothea – Turm Cäcilia – Auberg – Linz Urfahr – Endstation Pöstlingbergbahn
Wer sich den Auf- oder Abstieg ersparen möchte, kann auch mit der Pöstlingbergbahn fahren. Danach Straßenbahn 3 oder 4 bis Mozartkreuzung
Labestation unterwegs: Stiegl-Bräu im Klosterhof, Landstraße 30, 4020 Linz, Telefon: 0732 773373, kein Ruhetag.
Danach Besuch des Weihnachtsmarkts im Linzer Volksgarten.
Labestation am Ende: Linz Hbf – Leberkas-Pepi
Heimreise:
Schwierigkeiten: keine